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Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 19.04.2016 um 19:12 Uhr | 2 Kommentare

Der VdP fordert von der Politik Reformen im deutschen Weinbau

Der VDP (Verband deutscher Prädikatsweingüter) fordert vor dem Hintergrund der Märzwahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg eine Neuordnung der Weingesetze nach dem Grundsatz: Je enger die angegebene Herkunft – umso höher die Qualitätsanforderungen. Im Klartext, wenn ich es richtig verstehe, möchte der VDP sein eigenes System der Land auf, Land ab vor sich hinwurstelnden Winzerschaft überhelfen. Im Grunde ist es auch richtig, dass engste geografische Bezeichnungen die Bereichs- und Großlagenbezeichnungen ablösen sollen. Aber genau hier liegt der "Catch 22" * in der deutschen Weinlandschaft. Das ist bei weitem nicht die Lösung des Problems. Wem nutzt es denn, wenn die Politik nun per Gesetz vorschreibt, welche Bezeichnungen erlaubt sind und welche nicht. Es nutzt nur denen, die zwar Weine aus einer bestimmten Lage produzieren, die dann auf dem Etikett steht, die aber keinen definierten Qualitätsstandard besitzt. 
Eine Lösung muss deutlich tiefer gehen. Wer eine bestimmte Lagenbezeichnung nutzen will, muss sich bestimmten Qualitätsanforderungen im gesamten Prozess des Weinausbaus unterwerfen. Das fängt mit der Lesemenge und der Arbeit im Weinberg an und hört mit dem Ausbau im Keller bei bestimmten Weinen auf. Diese Anforderungen werden mehrheitlich bestimmt. Und wer sich diesem Anforderungen nicht beugt, kann die geografischen Bezeichnungen eben nicht tragen.  Und damit nun niemand denkt, ich habe es vollends an der Waffel, dem sei gesagt, das ist ein weltweiter Standard. Nur eben nicht in Old Germany. Oder eben nur ein bischen. Das heißt für Saale-Unstrut, will ein Erzeuger Saale-Unstrut-Wein auf das Etikett schreiben, was ja bereits eine geografische Bezeichnung ist, dann reicht eben nicht mehr aus, dass der Wein in der geografisch definierten Region wächst und soundsoviel Grad Oechsle hat. Qualitätsanforderungen müssten her. Und je enger die geografische Region ist, umso höher die Anforderungen. Also wer zum Beispiel die Bezeichnung Naumburger Riesling verwenden will, hat sich bestimmten  Regeln zu beugen, oder er darf die Bezeichnung nicht verwenden. Die Einzellagen, je kleiner gefasst umso besser, setzen dann den Schlusspunkt mit den höchsten Anforderungen. Dieses, leider nicht von mir erfundene System, ist für einen Konsumenten die sicherste Möglichkeit zu überprüfen, was ist Qualität und was ist Fusel. Vermutlich werde ich es aber nicht mehr erleben, dass so ein einfaches und vernünftiges System an der Saale hellem Strande Einzug hält. So etwas bräuchte eine Mehrheit unter den Winzern und jemanden der es voran bringt. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer, zu viele Interessen werden berührt und die wenigsten sind bereit, sich dem Prinzip der demokratischen Mehrheit und dem Qualitätsgedanken zu unterwerfen. Schade eigentlich. Genau hier sehe ich die Notwendigkeit, dass Vereine wie der Weinbauverband, der Weinbruderschaft und anderer Meinungsträger Zeichen setzten und sich nicht nur damit befassen, wer beim Umzug zum Winzerfest vorn weg läuft (stark übertrieben aber irgendwo habe ich mal gelesen, in der Übertreibung liegt die Verdeutlichung).   

* Catch 22 ist ein Roman des Amerikaners Joseph Heller, der zwar über den zweiten Weltkrieg handelt, aber durchaus auf die Situation in der Weinbranche in Deutschland anwendbar ist. Catch 22 ist im Buch eine Regel, die strengenommen nicht existiert, dennoch glauben alle daran und sie wird zur letzten Instanz. 
Das Buch ist sehr zu empfehlen.

Rainer Albert Huppenbauer
Tags: VDP, Saale-Unstrut
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 18.04.2016 um 17:45 Uhr | 0 Kommentare

Gussek Edition für 25 Jahre Objekt 5 und 10 Jahre Ruine – Gastronomie im Objekt 5 in Halle an der Saale

Wenn Sie etwas über das Objekt 5 wissen wollen dann ist es das Beste, wenn Sie Markus Keitel direkt anrufen. Seine Handynummer lautet: 017... und so weiter. Nein, das Beste ist natürlich, so Sie nicht in Halle wohnen, die Webseite aufzurufen. Wohnen Sie in Halle, dann kennen Sie sicher die Adresse und haben auch schon das ein oder andere Konzert besucht. Dass es in der so genannten "Ruine" auch was zu Essen gibt, hat sich auch herumgesprochen. Die ohnehin umfassende Weinkarte ist nun in Vorbereitung der Jubiläen um zwei Positionen erweitert wurden.  
Andre Gussek, einer der besten Winzer der Region, brilliert mit zwei Weinen, die durch das Objekt 5 mit einem Sonderetikett versehen wurden. Der Rotwein vom Kaatschener Dachsberg, schlicht: ROTER DACHS gerufen, stammt aus dem Jahr 2014 und wird im beigefügten Schmucketikett sehr schön beschrieben. Der Weißwein ist eigentlich auch ein Roter, nur eben als Weißwein ausgebaut. Als BLANC DE NOIR aus dem Jahre 2015 kam er in die Flaschen. Der Wein wird ebenfalls im angehängten Etikett beschrieben. Überhaupt muss man sagen, dass die Symbiose aus taffen Weinen und kunstvollen Etiketten extrem gelungen ist. Und wenn ich schon mal dabei bin, dann möchte ich nicht nur zu der Weinauswahl gratulieren, sondern auch zu den beiden Jubiläen herzlich gratulieren. Da ich ein Mensch bin, der hin und wieder auch mal ein bisschen viel erzählt, möchte ich die Sache mit dem folgenden Bild abkürzen.


Für mich kann ich sagen, ja, ein paar der schönsten Erlebnisse in meinem noch jungen Leben waren das schon. Irre Konzerte, von denen ich zwar nicht jedes gesehen bzw. gehört habe, aber zumindest kennt man die Namen. Und wenn Sie nicht wissen wer Townes van Zandt ist, dann mal wieder „The Big Lebowsky“ ansehen, da singt er am Schluss des Films ein Lied.  
The National, Kroke, Big Brother and the Holding Company, Napoleon Murphy Brok,Giant Sand, Chris Farlowe, Jasper van`t Hof, Chuck Prophet, T.M Stevens, Silos, Cracker und hunderte andere haben dort gespielt und für unvergessliche Momente gesorgt. Das Größen wie Tom Waits oder Elvis Costello noch nicht da waren, liegt ganz einfach daran, dass die bis jetzt keiner gefragt hat. Kann ja noch werden.
 
Also Freunde, seid ihr irgendwann mal in Halle und wollt einen klasse Abend erleben, dann beteiligt euch an der Feier. Markus Keitel und sein Objekt 5 sind ein lohnendes Ziel. Die beiden Weine kann man im Objekt käuflich erwerben. In handlicher Tüte mit reichlich Beigaben sind 26,00 Euro für die Qualität des Inhaltes und der gewählten Ausstattung ein Schnäppchen. Zu dem sind die Weine limitiert und nur in diesem Jahr erhältlich.
 
Happy Birthday Objekt 5.
 
Rainer Albert Huppenbauer, 18.04.2016
Tags: Winzerhof Gussek, Objekt 5
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 15.04.2016 um 21:03 Uhr | 0 Kommentare

Jungweinprobe Saale-Unstrut und Sachsen 2016

Am heutigen 15.04.2016 war es nun so weit, die große gemeinsame Jungweinprobe von Saale-Unstrut und Sachsen öffnete pünktlich um 11.00 Uhr  ihre Pforten für Händler, Journalisten und Weinkenner. Ab 14.00 Uhr dann auch für Konsumenten, die nicht nur aus den beiden Regionen kamen.
Ein wenig Unsicherheit herrschte bei den sächsischen Betrieben. Der Grund sind die erhöhten Pestizidwerte im Wein bei zwei Erzeugern von der Elbe. Die Gründe hier liegen auf der Hand, sparen am falschen Fleck. Einige Traubenerzeuger verwendeten Spritzmittel die für den Obstanbau verwendet werden und für Trauben nicht geeignet sind. Zudem sollen diese Mittel aus deutschen Nachbarländern stammen, wo man ja noch mal sparen kann.
 
Nun zur eigentlichen Präsentation in der ich mich ausschließlich mit den Saale-Unstrut-Weinen beschäftigt habe. Zunächst meine globale Wertung: Einer der besten Jahrgänge der letzten zwanzig Jahre, vergleichbar, wenn so etwas überhaupt geht, mit den Rekordjahren von 2005/2006. In der Breite eine geschlossenes Bild mit geringeren Ausfällen als in den letzten fünf Jahrgängen. Dennoch gab es welche. Der eine oder andere Wein machte mich schon unsicher, ob er denn tatsächlich aus 2015 stammte. Zu weit waren einige von der Spitze der Region weg, dass man es kaum glauben konnte. Die die immer überzeugen, überzeugten mich auch in diesem Jahr, dazu rückten einige näher an die „Großen Acht – G8“ heran. Die „G8“ sind nach meiner Feststellung an diesem Tag und die Erzeuger, deren Weine ich außerhalb dieser Probe bereits probiert habe:
Weingut Born, Weingut Klaus Böhme, Weingut Böhme & Töchter, Winzerhof Gussek, Weingut Hey, Weingut Pawis, Weingut Lützkendorf, Weingut Proppe – letzterer auf der Jungweinprobe leider nicht vertreten. Noch nicht probiert habe ich in diesem Jahr die Weine der Breitengradwinzer Volker Frölich und die Weine von Christof Lindner vom Landesweingut Kloster Pforta.  
Anschluss, wenn auch mit etwas Abstand an die Qualitäten dieser Winzer halten die beiden Thüringer Erzeuger Clauß und Zahn und Hendrik Bobbe, der wieder mit viel Konstanz und nun auch experimentellen Talent, schöne Qualitäten auf die Flasche gebracht hat. Zu dieser Gruppe der Verfolger rechne ich auch das Weingut Hubertus Triebe. Stabil und mit sauberen Weinen.
Alle Weingüter danach im relativ grünen Bereich mit hin und wieder dünner Decke und zu wenig Konstanz in der Gesamtproduktion. Ein Beispiel dafür wie ich das meine ist die Winzervereinigung Freyburg: Werkstück Weimar, die vier von mir probierten Weine passabel, mit einer tollen Spitze, einem wirklich sehr guten Müller-Thurgau. Die Freyburger Weine unter der Bereichsbezeichnung Schloss Neuenburg gelistet – alles vertreten von gut über passabel bis geht gar nicht. Und wenn ich schon mal dabei bin, was uns das Weingut Herzer mit diesen vorgelegten Weinen sagen will, ist für mich, um es höflich auszudrücken, unergründlich.  Wenn dieser „Zahnarztton“  gewollt ist, fällt mir nichts mehr ein. Tut mir Leid, aber das geht so nicht. Das fällt, ob der Größe und Präsenz des Betriebes, allen auf die Füße nicht nur denen, die ohnehin große Füße haben.
 
Ein Satz noch zum  spannendsten Moment dieser Weinprobe:
Die Blauen Zweigelt von Hey und Gussek. Was hier deutlich wird ist,  wie toll und unterschiedlich das Terroir an Saale und Unstrut von zwei komplett gleichen Ansätzen durch die Winzer umgesetzt wird. Hey: dunkles norditalienisches Rot, geschmacklich eher ein Ripasso aus der Amaroneregion. Straffes Tanningerüst mit bordelaiser Charakter, das einen Wein ergibt, den eigentlich niemand in einer Blindprobe der Region, aus der er kommt, zuordnen würde.
Ganz anders Gussek, farblich eher im Burgund angesiedelt. Verschlossen und frankophil durch und durch. Mit seidigen Tannin, ebenfalls straff und endlos lang. Auch hier, nicht an Saale-Unstrut zu vermuten. Ich denke wir müssen das ausdiskutieren. Diese beiden Weine allein rechtfertigen die Aussage, dass es möglich ist, auch im „kalten“ Norden Rotwein mit Klasse zu erzeugen.

Hinweis auf mein neues Buch: Ende Juli Anfang August erscheint die Fortsetzung meines Buches über Saale-Unstrut. In diesem Buch werde ich sehr ausführlich auf die Weine des Jahrgangs 2015 eingehen und Bewertungen vornehmen. Insgesamt habe ich bisher vom 2015er Jahrgang 106 Weine unterschiedlicher Erzeuger probiert und bewertet. Zum Schluß, Ende Mai werden es über 200 Weine sein. Es ergibt sich daraus ein sehr diffrenzierter Blick auf die Saale-Unstrut-Weinlandschaft. 

Rainer Albert Huppenbauer, 15.04.2016

     
Tags: Jungweinprobe 2016
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 09.04.2016 um 15:01 Uhr | 0 Kommentare

Jungweinprobe Weingut Thürkind am 09.04.2016

Das Weingut Thürkind lud zur Jungweinprobe und da  ich quasi hinlaufen kann, habe ich mir eine Stunde Zeit genommen und probiert. Sehr sympathisch war zunächst, dass das Salär für die Weinprobe einem Kinderheim in der Region zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt hatte Mario Thürkind fünfzehn Weißweine und 2 Rotweine eingestellt. Zunächst die globale Wertung: Die Weine wissen zu gefallen und zielen auf einen breiten Massengeschmack. Müssen sie auch nach Meinung des Winzers, da sich Wein nicht von allein verkauft. Thürkind hat seit diesem Jahr rund sechs Hektar mehr Ertragsfläche, also insgesamt rund zwölf Hektar im Ertrag.
Zu den Weinen:  Alle Weine sind sauber gemacht, bereits sehr ausgewogen und für meinen Geschmack im Bereich der Gutsweine besser als im Prädikatsbereich. Der Müller-Thurgau aus dem Gröster Steinberg ist sensorisch mineralischer als der aus Burgwerbungen, obwohl Letzterer mehr Säure hat. Bei den beiden Müller-Thurgau stellt sich mir die Frage, ob es für den Winzer nicht handhabbarer wäre, einen Wein zu machen. Gutswein Müller-Thurgau unter Verzicht auf die Lage. Fertig, versteht jeder. Beide Müller vertragen etwas mehr Biss, sind aber im Vergleich zu den letzen Jahren deutlich aromatischer und wie auch die nachfolgenden Weine mit ordentlichem Nachhall.
Der Bacchus hat mir sehr gut gefallen, kein Wunderwein, aber dass soll ein Bacchus auch nicht leisten. Silvaner und Gutedel ebenfalls mit einem ansprechenden Niveau, wobei der Gutedel, weil schön trocken, mir noch besser gefiel. Der Sauvignon Blanc ist mir persönlich zu breit, etwas zu gemüsig, er wirkte auf mich nicht wie ein frischer Wein. Der Grund dafür könnte in seiner Balance liegen, er ist mir einfach nicht trocken genug. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schon jemals einen Sauvignon Blanc im sensorisch halbtrockenen  Bereich getrunken habe. Kann aber an mir liegen. Ja er hat die nötige Aromatik die man erwarten kann, aber die braucht Mineralität, sonst wird der Wein breit.
Bei den Rieslingen, Grau- und Weißburgundern  finde ich im derzeitigen Stadium die einfachen Weine deutlich besser. Die Spätlesen haben aus meiner Sicht zu wenig Alkohol, um geschmacklich vollends zu überzeugen. Die Rotweine, den Kerner und den Weißherbst habe ich nicht probiert.
 
Fazit: Mario Thürkind und Familie legen einen ordentlichen Jahrgang vor. Ich wünsche dem Winzer, der ja noch eine schöne Zeit vor sich hat, alles erdenklich Gute. Vor allem aber muss er eine Linie finden, und aus dem vorhandenen Potential der Lagen und des Kellers seine eigene Philosophie entwickeln. Die Meinungen der Kunden sind wichtig, die der Stammkunden sowieso, aber den Wein macht der Winzer, es jedem Recht zu machen geht nicht. Diese gute 2015er Kollektion macht auf mich den Eindruck, dass eben nicht genau zu erkennen ist, was die Handschrift des Winzers Mario Thürkind ausmacht. 
Tags: Weingut Thürkind
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 06.04.2016 um 21:02 Uhr | 0 Kommentare

Schöne Orte an Saale-Unstrut: Der Präsidentenweinberg

Neben den großen und etablierten Weingütern findet man an Saale und Unstrut auch eine Reihe kleinerer Erzeuger, die mehr aus Liebhaberei, denn aus Geschäftstüchtigkeit einen Weinberg bewirtschaften. Diese Weinberge finden sich in der Mehrzahl in Steillagen an den Flüssen. So sind zum Beispiel in dem Verein Naumburger Weinbaugesellschaft 1835 e.V., der auf eine sehr lange Tradition verweisen kann, ca. 75 Mitglieder mit Weinbau befasst. Die geernteten Trauben werden seit 2006 vom Landesweingut Kloster Pforta verarbeitet.
Am 06.04.2016 machte ich mich auf den Weg in einen solchen Weinberg. Obwohl unangekündigt, wurde ich von Diethart Brüning freundlich im „Weingarten Präsidentenberg“ der sich im Naumburger Sonneck befindet begrüßt. Die Geschichte des Weinberges beeindruckte mich nicht nur, weil in der langen Reihe der Besitzer des Refugiums auch der Urgroßvater des Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder auftaucht, sondern defacto lückenlos nachzuvollziehen ist, wer hier dem Wein frönte. Familie Brüning bewirtschaftet den kleinen Weinberg als Mitglied in der Naumburger Weinbaugesellschaft seit 2007. In den Sommermonaten kann man in einer kleinen Straußwirtschaft die herrliche Aussicht auf Naumburg genießen. Dazu empfiehlt es sich, den ein oder anderen guten Tropfen  zu sich nehmen. Im Weinberg stehen einige Stöcke Weißburgunder, Gutedel und etwas Spätburgunder.
Von den Qualitäten des 2015er Jahrgangs war Herr  Brüning begeistert, vor allem dass sein Weißburgunder immerhin mit 86 Grad Öchsle gelesen wurde.
Allen die sich gern in der Natur aufhalten und Ruhe abseits der tumultartigen Veranstaltungen rund um den Wein gönnen wollen, ist dieses Fleckchen Erde wärmstens zu empfehlen. Allein der Blick auf das nahe Naumburg ist den Aufstieg wert. Mit dem PKW erreicht man den Weingarten der Familie Brüning über die Zufahrt von der Ortsverbindungsstraße Freyburg zur Naumburger Henne am besten. Zu Fuß geht es natürlich auch. Einschlägige Wanderführer weisen den Weg. 
Text und Fotos Rainer Albert Huppenbauer

Impressionen

Der Eingang zum Weingarten - im Hintergrund Naumburg

Wohnhaus


Blick auf Naumburg
Tags: Naumburger Sonneck