Wir verwenden Cookies, um die einwandfreie Funktion der Website zu gewährleisten und unseren Datenverkehr zu analysieren. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
top
Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 18.08.2015 um 10:20 Uhr | 0 Kommentare

Saale-Unstrut-Wein traurige Nachrichten vom Landesweingut

Eine sehr traurige Nachricht erreichte mich heute morgen vom Landesweingut Kloster Pforta. Diese betrifft den Gosecker Dechantenberg.  
Hier Auszüge aus der  Pressemitteilung des Landesweingutes Kloster Pforta:
"In und um Goseck wütete am vergangenen Freitag ein Unwetter mit Hagel und Starkregen mit bis zu 50 Litern auf dem Quadratmeter. Auch unser Prestigeobjekt, der Gosecker Dechantenberg, ältester Terrassenweinberg der Region, wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Hier verzeichneten wir einen Hagelschaden von 90-100 Prozent. Das heißt fast jede Beere wurde durch die Hagelkörner verletzt. Die Trauben, je nach Reifegrad, sind nun besonders anfällig für Essigfäule und Wespenfraß. Dies betrifft in erster Linie den Grünen Silvaner und den Weißen Burgunder, die in der Reife schon weiter sind. Beim Riesling sieht es noch nicht ganz so verheerend aus, hier sind die Trauben noch härter. Aus allen drei Rebsorten produzieren wir unsere beliebten und qualitativ hochwertigen Lagenweine vom Buntsandstein. Auch eine Sandsteinmauer im oberen Bereich des Weinberges hielt den Regenmassen und dem lastenden Druck nicht stand uns stürzte ein. In allen anderen Lagen verzeichneten wir zum Glück keine Schäden. Auch der nur einen Steinwurf entfernte Eulauer Heideberg blieb vom Unwetter weitestgehend verschont. Neben dem Weinbau verzeichneten auch die Apfelbauern in Goseck erhebliche Einbußen."

Ich habe darauf hin einige andere Winzer befragt, bei denen waren zum Glück keine Schäden zu verzeichnen. Der gegenwärtige Niederschlag wird positiv bewertet, da die Trockenheit der letzten Wochen schon ein Problem war. Auch die Menge die bis Mittwoch zu erwarten ist, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein Problem. "Die Trauben haben noch nicht soviel Zucker angehäuft , dass sie durch das viele Wasser platzen könnten wie im Vorjahr." So Matthias Hey.  Drücken wir die Daumen, dass es der letzte große Niederschlag in dieser Vegetationsphase war. Immer mal ein bisschen und dazwischen Sonne ist nicht schlecht. Mit nur Sonne wird es auch gut. Also weiter warten und die Wettergötter im Morgengebet nicht vergessen. Es geht schließlich nicht um irgendetwas, es geht um Wein! 
Tags: Landesweingut Kloster Pforta, Gosecker Dechantenberg, Unwetter

Kommentare

neuen Beitrag verfassen:

Name:*
Beitrag:*
Schreiben Sie die obenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in folgendes Feld.*
Alle mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder!