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Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 12.11.2016 um 17:36 Uhr | 0 Kommentare

Muschelkalk, ach Muschelkalk ein Ringelnatzchen…. und der Boden unserer Weine!

Auf gar vielen Flaschen wunderbaren Weines steht er, der Name von Musch, der Frau von Ringelnatz. Ja sie hieß Muschelkalk, gab sich diesen Namen, weil er ihn erfand. Um ihm, dem unpolitischsten Dichter aller Zeiten ein Denkmal zu setzen, benennen ein paar verwegene Ritter der Saale-Unstrut-Weine ihren Wein nach ihr?  Natürlich nicht, aber schön wäre es schon, denn Wein auf Muschelkalk ist Poesie in Flaschen, den gibt es so nur hier. Für den Wein bedeutet es Herkunft, Geschmack und Fantasie. Man weiß woran man ist, oder manchmal auch nicht aber genießt die Botschaft des Wortes im Glas. Ringelnatz würde es lieben. Und liebe Freunde, die ihr die Weine des Muschelkalks verehrt, verehrt auch den, der Muschelkalk unsterblich machte. Mit seiner Art vom  Witz im Wort lebt Muschelkalk bis heute fort. Und es ist so, als wäre er heute noch da, wenn man liest die folgenden Worte gerichtet an die, die nicht verstehen wollen, dass wir uns eigentlich nur lieben sollen. Es lebe Muschelkalk und alle seine Farben!
Rainer Albert Huppenbauer November 2016 
 
„Wir haben keinen günstigen Wind,
Indem wir die Richtung verlieren,
Wissen wir doch, wo wir sind.
Aber wir frieren.
Und die darüber erhaben sind,
Die sollten nicht allzuviel lachen.
Denn sie werden nicht lachen,
wenn sie blind Eines Morgens erwachen.
Das Schiff, auf dem ich heute bin,
Treibt jetzt in die uferlose,
In die offene See — Fragt ihr: "Wohin?"
Ich bin nur ein Matrose.“
Gedicht von Joachim Ringelnatz
Tags: Muschelkalk, Ringelnatz

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