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Autor: Rainer Albert Huppenbauer | 02.04.2019 um 00:05 Uhr | 0 Kommentare

Jungweinprobe bei Martin Schwarz in Meißen

Jungweinprobe bei Martin Schwarz, ein wunderbarer Tag in Meißen.

Meißen an sich ist schon eine Reise wert. Die Stadt an der Elbe, eingebunden in Weinbergslagen, die der ohnehin pittoresken Landschaft die Krone aufsetzen, sind besonders.
Mitten in dieser Landschaft dann Grit Geißler, Martin Schwarz und viele weitere sehr engagierte Mitarbeiter, die durch eine Weinprobe führen, die, ich nehme es mal vorweg, Akzente setzt, die schwer zu toppen sind.
Zum Ersten, die Weine sind gemessen am Wein "Jetlag", uralt. 2017er Jahrgänge in voller Pracht. Es gab auch 2018er, aber eben daraus wo sie hingehören, aus dem Fass. Die Herzlichkeit der Begegnung, gepaart mit Kompetenz und Demut vor der Kundschaft, ist gemeinsam mit den Weinqualitäten, ganz schwer zu toppen. Ein unfertiges Kunstwerk,  namens Weingut Schwarz in der Dresdner Straße in Meißen empfing seine Gäste. Man kann über sehr viele Dinge geteilter Meinung sein, hat man einen solch schönen Tag erlebt, tolle Weine probieren dürfen, dann ist Ausrasten einfach erlaubt. Die Weine egal ob aus Sachsen oder aus Brandenburg auf höchstem Niveau. Klassisch trocken (unter 4 Gramm Restzucker pro Liter) mit stattlicher und vor allem grandioser Mineralität setzen Maßstäbe, die in Deutschland nur von den Toperzeugern so gehandhabt werden. Kein bisschen Angst vor der Meinungen Land auf, Land ab quakender Gastronomen „ Oh nicht so viel Säure bitte und zwei Gramm mehr Zucker, wäre schön.“ Nichts da, die Krönung und das bleibenste Erlebnis des Tages; Chardonnay 2017, null Gramm Restzucker und sieben Gramm Säure. Ein Wein für Menschen, die Wein lieben. Die Rieslinge aus 2016 und 2017 beginnen jetzt ihr Leben, langes Hefelager, Holzausbau, wo es passt, und Finesse ohne Ende. Dann die Roten, allen vorweg der Pinot Noir mit seiner Samtigkeit, Stärke und liebreizenden Reminiszenz an große Burgunder von der Côte de Nuits. Ich könnte noch weiter schwärmen und werde das demnächst auch tun, denn die Eindrücke sind sehr stark und nachwirkend. Der 01.04.2019 war damit einer der besseren Tage meiner Exkursionen zu Weinproben derlei Art

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