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Die Lese 2017 – Keine Panik, es läuft gut!


Noch vor einigen Wochen war der größte Teil der Winzerschaft damit beschäftigt, die nun begonnene Lese klein zu reden. Und in der Tat, das Wachstum stagnierte besonders in den Steillagen, die Stimmung war auf dem Nullpunkt. Heute nun, nach ca. vierzehn Tagen Weinlese, relativiert sich alles. In den Direktzuganlagen gibt es überhaupt keine Probleme, sowohl die Menge als auch die Qualität ist bei den frühen Sorten wie Müller Thurgau, Bacchus, Frühburgunder und Portugieser komplett im Limit der letzten Jahre. Die Qualität ist durch das gesunde Lesegut sogar höher als 2017.
Der Regen der letzten Tage war nötig und gut und wirkt sich positiv auf die Reben aus. Da ein Spätsommer zu erwarten ist, könnte es Qualitativ vor allem bei den Burgundern und den Rieslingen noch einen Schub geben. Die Voraussetzungen sind sehr gut, da die Trauben extrem gesund sind. Lediglich bei der Säure gibt es Abstriche. Da aber der Gesetzgeber für diesen Jahrgang das Säuern erlaubt hat, ist nicht damit zu rechnen, dass es bei den Spitzenleuten langweilige Weine geben wird.
Insgesamt rechne ich aber schon mit jeder Menge langweiliger Weine, weil es so mancher, der von Mineralität ohnehin nichts hält, einfach geschehen lässt. Da ich aber nun mal viel von Mineralität halte, werden Sie die langweiligen Weine in unserem Portfolio nicht finden. Sich auch ich kann irren, aber im Grunde ist es wie in jedem Jahr, der eine kann es der andere eben nicht. Da ändert auch das Jahr 2018 nichts daran. Interessant wird der derzeitige Trend mit mehr Restzucker im trockenen Bereich zu beobachten sein. Klaus Böhme, Bernard Pawis und die Gleinaer Böhme & Töchter haben im aktuellen Jahrgang hier die Masse ihrer Weine vorgelegt, die zwar trocken aber meist deutlich über fünf Gramm Restzucker pro Liter aufwiesen. Bei gleicher Herangehensweise mit der 2018 Lese, könnten viele halbtrockene Weine entstehen. Das wäre auch in Ordnung, wenn genügend Säure da wäre. Bestes Beispiel Bernard Pawis sein 2017er Riesling R736. Mit elf Gramm Restzucker und acht Gramm Säure entstand für meinen Geschmack einer der besten „Halbtrockenen“ die ich bisher von Saale-Unstrut getrunken habe.
Es kommt also auf das Verhältnis von Säure und Zucker an. Beides im Gleichgewicht, so um die fünf bis sechs Gramm pro Liter, ist eben Langeweile pur. Die Regel sollte für 2018 sein, wenn wenig Säure, dann auch wenig Zucker. 
Nun lassen wir uns überraschen, die nächsten Tage werden zeigen wer sein Handwerk versteht und wer nicht. Es bleibt spannend und ich berichte in vierzehn Tagen erneut.

Rainer Albert Huppenbauer
 

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